Amalgam & Ersatz

Amalgam und Ersatz (Heute verwenden wir kein Amalgam mehr) Themen auf dieser Seite: Amalgam | Kompositinlay | Kompositfüllung | Porzellaninlay

ALLGEMEINE ZAHNHEILKUNDE

Amalgam und Ersatz (Heute verwenden wir kein Amalgam mehr)

Themen auf dieser Seite:  Amalgam | Kompositinlay | Kompositfüllung | Porzellaninlay |

 

Amalgam:

Quecksilber, Silber, Zink, Kupfer, Zinn.

Amalgam und Komposit


Vorteil

  • preisgünstig
  • gute Haltbarkeit
  • 8 bis 20 Jahre
  • jahrzehntelange Erfahrung
  • die Füllung bricht wenn es darunter Karies hat, man sieht, wann die Füllung ersetzt werden muss.
  • auch bei mangelhafter Mund hygiene empfehlenswert.

Nachteil

  • gesundheitliche Bedenken *
  • ästhetisch unschön **
  • Entsorgung belastet die Umwelt
  • eine kurze zweite Sitzung ist wegen der Politur nötig
  • klebt nicht / stützt den Zahn nur bedingt
  • Konzentrationsschwierigkeiten *
  • Kraftlosigkeit *
  • Gelenkschmerzen und alzheimerähnliche Symptome *

*    Symptome die beobachtet wurden  
** die Ästhetik kann teilweise durch eine Kompositverbindung verbessert werden

Alte Amalgamfüllungen und Zahn nach Kariesentfernung

Hier im Fokus eine alte Amalgamfüllung, welche auseinanderbröckelt und zahlreiche Risse aufweist. Durch die Expansion auf kalt und warm bekommt auch der Zahn Mikrorisse, welche zu ganzen Frakturen des Zahnes führen können.

Preparation nach Entfernung einer alten Amalgamfüllung und Entfernung der danebenliegenden Karies.

 

Kompositinlay

Der Zahnarzt nimmt einen Abdruck anhand von welchem das Inlay ausserhalb des Mundes angefertigt wird und danach in die Kavität geklebt wird.

2 Sitzungen sind nötig, durch den Techniker oder Zahnarzt vorbereitet aus speziell auspolymerisiertem Komposit (wird mit Komposit geklebt)

Porzellaninlay. Kompositinlay

Vorteil

  • ästhetisch sehr schön
  • genaue / präzise Versorgung
  • bessere Materialeigenschaften als bei direkten Komposits
  • gute Haltbarkeit
  • 10 bis 15 Jahre
  • kann auch bei tiefen und schwierigen Verhältnissen gelegt werden
  • wenig anfällig auf Risse

Nachteil

  • mittelhohe Kosten
  • 2 Sitzungen nötig
  • grössere Zahnkavität zur Verankerung nötig (grösseres Loch muss gebohrt werden)
  • gute Mundhygiene erforderlich
  • es kann zu einer Reizung der Pulpa (des Nervs) kommen

 

Sie sehen ein Kompositinlay

Im Bild oben ist ein Kompositinlay abgebildet. Dieses sieht gleich aus wie ein Porzellaninlay, besteht aber gemäss Bezeichnung aus dem Werkstoff Komposit im Unterschied zum Porzellaninlay, das aus Porzellan besteht und gebrannt werden muss.

 

Kompositfüllung

im Volksmund auch Kunststoff-oder Porzellanfüllung genannt

Gemisch von Kunststoff und glasartigem Füllstoff.  Nur eine Sitzung nötig, da direkt appliziert.

Vorteil

  • ästhetisch sehr schön
  • preisgünstig
  • gute Haltbarkeit bei guter Mundhygiene
  • 8 bis 15 Jahre
  • klebt im Loch / stützt den Zahn
  • Faustregel: Je weiter hinten, je tiefer, je grösser das Loch und je schlechter die Mundhygiene, umso weniger eine direkte Kompositfüllung.

Nachteil

  • gute Mundhygiene erforderlich
  • nicht geeignet wenn das Loch nicht trocken gelegt werden kann, sei es, weil es zu tief ist oder aus anderen Gründen (die Trockenlegung kann unter Umständen sehr aufwendig sein).
  • Der interdentale Kontaktpunkt stellt an den Zahnarzt hohe Anforderungen (Füllung muss evtl. wiederholt werden, sonst Speisereste)

 

Kompositfüllungen werden mit Hilfe einer UV-Lampe ausgehärtet

Die schönen weissen Kompositfüllungen werden mit Hilfe einer UV-Lampe ausgehärtet. Dies wird durch ein Pigment ermöglicht, welches lichtempfindlich ist und Polymerisation (= chemische Abbildung und Aushärtung) ermöglicht.

Porzellaninlay

(durch Techniker hergestellt) besteht aus Porzellan und wird mit Komposit geklebt


Vorteil

  • ästhetisch sehr schön
  • genaue / präzise Versorgung
  • gute Haltbarkeit 10 bis 15 Jahre
  • kann auch bei tiefen und schwierigen Verhältnissen gelegt werden
  • nicht anfällig auf Abnutzung

Nachteil

  • hohe Kosten
  • 2 Sitzungen nötig
  • anfällig auf Risse
  • grössere Zahnkavität zur Verankerung nötig (=grösseres Loch muss gebohrt werden)
  • es kann zu einer Reizung der Pulpa (des Nervs) kommen


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